Die Gestaltung des Magazins BinS

Infokarte des Jugendamtes Nürnberg
BERUFSWELT NÜRBANUM - BERUFEFIBEL BINS
Hauptschüler/-innen recherchieren über Ausbildungsberufe und produzieren eine Broschüre zu Berufsbildern
Projektidee
Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Hummelsteiner Weg gestalten in diesem Projekt eine zehnseitige Broschüre über ausgewählte Ausbildungsberufe aus dem Gewerbepark Nürbanum und der Südstadt, um sich einen Überblick über verschiedene Berufsbilder zu verschaffen. Zunächst wählen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Firmen aus, die sie hinsichtlich einer möglichen Ausbildung interessant finden, und recherchieren im Internet alles Wissenswerte zu dem Berufszweig. Anschließend vereinbaren sie Interviewtermine mit den Personalleitungen der entsprechenden Unternehmen. Zur Vorbereitung auf die Gespräche erhalten die Jugendlichen eine Einführung in journalistische Interviewtechniken und die Digitalfotografie. Für das Recherchegespräch erarbeiten die Interviewerinnen und Interviewer
einen eigenen Fragenkatalog über die tägliche Berufspraxis, die Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber und die unternehmensspezifischen Eigenheiten der einzelnen Firmen. Nach der Auswertung des Materials verfassen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils ein Personalleitungsinterview, ein Berufsbild- und ein Unternehmensporträt. Die Jugendlichen bekommen einen Grundlagenkurs über Layout, Seitengestaltung und Bildbearbeitung, gestatten unter Anleitung eines Grafikdesigners Aufbau und Titelblatt der Broschüre und besuchen eine Druckerei in der Südstadt. Die fertige Berufefibel wird anderen Schülerinnen und Schülern bei verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt.
Projektverlauf
Über die gesamte Projektdauer zeigten elf Jugendliche ein reges Interesse und großes Engagement bei der selbstständigen Ausarbeitung der Fibelinhalte. Sie nahmen kontinuierlich an den Sitzungen teil, für manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren die wöchentlichen Treffen sogar eine alternative Freizeitbeschäftigung. Der soziale Zusammenhalt in beiden Arbeitsgruppen war stark ausgeprägt und motivierte die Jugendlichen zur regelmäßigen Teilnahme. Auch nach ihrem Schulabschluss können sich einige Beteiligten vorstellen, ähnliche Folgeprojekte als Tutorinnen und Tutoren zu betreuen oder andere Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern.
Auch die vertrauensvolle Beziehung der Gruppe zu den Dozenten und die enge Zusammenarbeit zwischen den Projektleitern und der betreuenden Lehrerin der Hummelsteiner Schule trugen maßgeblich zum Gelingen des Projektes bei. Die Jugendlichen fühlten sich vor allemdurch den Praxisbezug bei den Betriebsbesuchen stark angesprochen. Durch die Recherchearbeit konnten seriöse Beziehungen zu Ausbildungsleitungen aufgebaut und damit auch die Möglichkeit eröffnet werden, Betriebspraktika zu absolvieren. Insgesamt wurden sieben Berufsbilder in der Fibel vorgestellt, die zu Beginn des nächsten Schuljahres in der Hummelsteiner Schule präsentiert werden soll. Damit wurde das vorgegebene Ziel des Projekts sogar noch übertroffen.
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